Strangers in the Night
Tamara und ihr Freund Andreas waren ein ideales Pärchen. Nicht nur in gesellschaftlicher und intellektueller, sondern auch in sexueller Hinsicht. Sie hatten sehr ähnliche Vorlieben und eine immense Phantasie, mit der sie ihren Sex jedes Mal anders gestalteten. Doch es gab ein Spiel, das sie besonders liebten. Sie nannten es ‘Strangers in the night’. Es war eigentlich ganz simpel. Einer der beiden dachte sich einen Ort aus und teilte diesen dem anderen mit. Punkt Mitternacht traf man sich dort, möglichst im Dunkeln, und tat so, als ob man sich nicht kenne und nur sie nur leidenschaftlicher Sex verbindet. Kein Vorspiel, kein Werben, kein Herumgedruckse oder großes Tamtam. Und danach natürlich auch nichts: kein ‘Ach das war schön’ oder ‘war es für dich auch so schön, wie für mich?’ Jeder hatte für sich zu sorgen. Es gab nur Sex. Reden war unerwünscht. Man trennte sich wieder, traf sich später zu Hause und der Alltag ging weiter. An diesem Tag war Tamara besonders aufgeregt. Sie hatte entdeckt, (more…)



